GroKo verweigert Millionen Beschäftigten einen menschenwürdigen Ruhestand

Zu der heute vorgestellten Studie vom Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: 

„Jeder fünfte Bürger, der mehr als dreißig Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat, wird in Deutschland mit einer Armutsrente abgespeist. Längst bekommen auch immer mehr Durchschnittsverdiener keine Lebensstandard sichernde Rente mehr. Millionen Menschen müssen sich im Alter die Dinge vom Munde absparen. Steigende Mieten und Kosten für Strom und Gas werden so für ältere Menschen zur existenziellen Bedrohung. 

Die regierenden Parteien haben das Wohl und Weh der Finanzlobby und der Konzerne  im Blick.  Das Recht der Menschen auf gute Löhne und eine auskömmliche Rente wird von der herrschenden Politik seit Jahren durch die rücksichtslose Ausweitung der Niedriglohnpolitik und die Deregulierung der Erwerbsarbeit massiv verletzt.

Ohne eine Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro sind Armutsrenten für Millionen Beschäftigte weiter vorprogrammiert. Mehr Zeit für die Familie oder andere Gründe für Teilzeitbeschäftigung dürfen keine Armutsfalle sein. Das Rentensystem muss auch Erwerbsminderungsrentner, Solo-Selbständige, Langzeitarbeitslose und Geringverdiener vor Armut schützen.

DIE LINKE fordert ein entschiedenes Handeln gegen Altersarmut: eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, die Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und ein solidarische Mindestrente in Höhe von 1050 Euro.“

 

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