One Billion Rising

Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten. Gemeinsam ist diesen verschiedenen Formen von Gewalt, dass sie nicht individuell zu erklären sind. Sie stecken vielmehr in den Strukturen unserer Gesellschaft. Wo immer das Männliche als stark und dominant gilt, sind Frauen Risiken ausgesetzt. So sind Frauen global unverhältnismäßig viel häufiger von Armut betroffen und gerade im globalen Süden enden die in Zahl und Intensität zunehmenden Naturkatastrophen für sie häufiger tödlich. 

Das heißt die Klimakrise verschärft bestehende Ungleichheiten. Krisen mögen alle treffen, aber eben nicht alle gleich. Deshalb ist für mich klar: Klimagerechtigkeit ist untrennbar mit der Frage nach Geschlechtergerechtigkeit verbunden. Wegen der Pandemie wird sich in diesem Jahr Vieles in den virtuellen Raum verlagern. Aber auch in diesem Jahr stehen wir am 14. Februar auf, gemeinsam und solidarisch gegen alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

from DIE LINKE. /start/presse/detail/one-billion-rising-1/

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