IG-Metall-Solidaritätsaktion bei Daimler

Völlig zu Recht protestiert die Daimler-Belegschaft gegen die Pläne des Managements . Die Corona-Krise wird von der Konzernleitung weit über die tatsächlichen Auswirkungen hinaus zum Vorwand für Veränderungen zu Lasten der Beschäftigten genommen. Statt sich auf die notwendigen Umbauten hin zu Produkten für eine sozial-ökologische Wende zu konzentrieren und den Belegschaften eine klare Zukunftsperspektive zu geben setzt der Konzern auf Stellenabbau, Stellenverlagerung und den Verkauf von Unternehmensteilen.
 
Die Bundesregierung schaut mehr oder weniger tatenlos zu, wie zu Lasten der Beschäftigten Arbeitsplätze vernichtet und Kosten eingespart werden. Es rächt sich, dass die Bundesregierung versäumt hat, die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen in der Krise an Arbeitsplatz- und Standortgarantien zu knüpfen. Die Bundesregierung muss endlich aus ihren Fehlern lernen. Es darf keine Unterstützung und finanzielle Hilfen geben, ohne Bedingungen an die Sicherung der Arbeitsplätze und Klimaschutz zu stellen. Außerdem ist es höchste Zeit die Mitbestimmung auf Standortschließungen und Verlagerungen auszudehnen.

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