Kaffee mit Oma? Na klar! Besuchslotsen in Alten- und Pflegeheimen

Corona wird uns alle noch eine Weile begleiten. Das heißt, wir müssen besonders die Menschen unterstützen, für die Corona eine besondere Härte bedeutet. Über einen Härtefallfond lässt sich eine Politik des Ermöglichens finanzieren. Eine Politik von der die große Mehrheit profitiert, die sich solidarisch an die vielen Einschränkungen der letzten Wochen und Monate gehalten hat.

Ein Beispiel: Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Sie haben sie ein besonders hohes Risiko eines schweren Verlaufes einer Covid 19-Erkrankung. Zusätzlich bedeutet der Lockdown für sehr viele von Ihnen totale Isolation. Das stellt eine extreme Härte dar.

Die Bundesregierung sollte zum Beispiel ein Besuchslotsenprogram aufsetzen: "Kaffee mit Oma? Na klar!" Die Lotsen würden die Einrichtungen, die Familien und die Pflegebedürftigen so betreuen, dass Besuche möglich werden. Die Familien müssten über die besonderen Hygieneanforderungen informiert werden, ffp2 Masken könnten zur Verfügung gestellt werden, Besuche über den Gartenzaun könnten geplant und umgesetzt oder spezielle Räume mit Virenbarrieren eingerichtet werden.

All das kann von dem Pflegepersonal nicht übernommen werden, denn auch ihre ohnehin schon zu hohe Belastung ist durch Corona noch einmal gestiegen. Viele Menschen, die jetzt zum Beispiel in Gastronomie und Tourismusbranche nicht arbeiten können aber auch Menschen aus der Veranstaltungsbranche – kurz Menschen, die gerne mit Menschen zu tun haben –  wären für diese Arbeit geeignet. Nach einer kurzen Hygienefortbildung wären sie einsatzbereit.

from DIE LINKE. https://www.die-linke.de/start/presse/detail/kaffee-mit-oma-na-klar-besuchslotsen-in-alten-und-pflegeheimen/

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