75. Jahrestag Ende der Leningrad-Blockade

Am 27. Januar jährt sich das Ende der Blockade von Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, zum 75. Mal. Die Blockade der Stadt Leningrad durch die Reichswehr Nazi-Deutschlands führte zu unvorstellbarem Leid und Hungersnot und kostete 1,1 Million Menschen das Leben. Die Standhaftigkeit der Menschen in Leningrad und der Einsatz der Roten Armee waren wichtig für die Befreiung ganz Europas vom Hitlerfaschismus.

Das Gedenken an diesen Kampf, an die Standhaftigkeit der Menschen in Leningrad hat in der Erinnerungskultur Russlands auch heute noch einen großen Stellenwert – zu Recht. Die deutsche Bundesregierung muss dieses historische Datum entsprechend würdigen. Das  ist eine Frage des Respekts und der antifaschistischen Erinnerungskultur. Zu der Verantwortung, die aus der deutschen Geschichte resultiert, gehört, Daten wie dieses zu würdigen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen in der Pflicht sicherzustellen, dass es eine offizielle deutsche Delegation gibt, die nach Sankt Petersburg reist und zusammen mit den Verantwortlichen im heutigen St. Petersburg das Gedenken an dieses historische Datum entsprechend würdigt.

Es wäre dem Ausmaß und der historischen Bedeutung dieses deutschen Kriegsverbrechens angemessen, wenn eine/r der beiden die Delegation leiten und vor Ort  Respekt für den Durchhaltewillen und die Leiden der Menschen in Leningrad und die Verantwortung und Demut für die Taten ausdrücken würde. Ein Kniefall von Sankt Petersburg könnte angesichts des 75. Jahrestags für einen dem Ereignis angemessenen Platz im öffentlichen Bewusstsein in Deutschland sorgen. 

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