SoVD-Studie stellt Armutszeugnis für Wohnungs- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung aus

Wohnen macht arm. Rund eine Million Haushalte werden durch ihre Miete so arm, dass sie sogar weniger Geld als im Hartz-IV-Satz vorgesehen zur Verfügung haben – das ist ein Armutszeugnis für die Wohnungs- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. 

Dem Treiben der Immobilienspekulanten und privaten Wohnungsunternehmen, die auf Kosten der Mieterinnen und Mieter fette Renditen kassieren, wird tatenlos zugesehen. Gleichzeitig ist der Niedriglohnsektor massiv gewachsen. Geringe Einkommen sinken langfristig oder stagnieren, während mittlere Einkommen nur geringfügig steigen. Das ist in Verbindung mit den drastisch steigenden Mieten ein Beschleunigungsprogramm für die soziale Spaltung in diesem Land.

Wir unterstützen die Forderungen des Sozialverbands Deutschland (SoVD) nach entschlossenem Vorgehen im sozialen Wohnungsbau und die Kritik an der verfehlten Wohnungspolitik der Bundesregierung ausdrücklich.

DIE LINKE fordert im Rahmen ihrer bundesweiten Mietenkampagne "Bezahlbare Miete statt fetter Rendite" jährlich 250.000 zusätzliche Sozialwohnungen, die Rücknahme vergangener und das Verbot künftiger Mieterhöhungen, außerdem muss die Spekulation mit Wohnraum beendet und Immobilienkonzerne in die öffentliche Hand überführt werden. 

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