Moorbrand-Debakel im Emsland muss Konsequenzen haben

Der gigantische Schwelbrand im Nordwesten Niedersachsens ist eine Katastrophe für die Umwelt und für die Anwohnerinnen und Anwohner. Der Besuch von Verteidigungsministerin von der Leyen am Wochenende hat gezeigt, dass die Bundeswehr nicht daran denkt, diese unsinnigen Militärmanöver endlich einzustellen. Statt weiter zu beschwichtigen, sind Konsequenzen gefordert.

Unvorstellbare Mengen des klimaschädlichen und gesundheitsbelastenden Kohlendioxids sind inzwischen schon frei gesetzt worden. Der Landkreis Emsland hat am letzten Freitag den Katastrophenfall ausgerufen.

Klar ist, dass dies endlich der Zeitpunkt sein müsste, den Einsatz scharfer Munition auf den Bundeswehrstandorten grundsätzlich in Frage zu stellen. Diese Übungen sind überholt und angesichts der fehlenden Bedrohungslage nicht mehr begründbar.

DIE LINKE steht konsequent für Abrüstung und gegen die Militär-Doktrin der Bundesregierung. Diese Doktrin ist nicht nur außenpolitisch absurd und unverantwortlich, sondert stellt durch die Bundeswehrmanöver auch ein Risiko für die einheimische Bevölkerung dar.

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