Meine Mitgliedschaften

SJD-Die Falken

Die SJD – Die Falken ist ein politischer Kinder- und Jugendverband. Proklamiertes Ziel ist es, Kinder und Jugendliche auf sozialistischer Grundlage zu selbstbewussten und kritischen Persönlichkeiten aufwachsen zu lassen. Die Kinder sollen ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die politische Vertretung der Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen im politischen Raum. Die Falken berufen sich auf den demokratischen Sozialismus. Die Falken waren Mitglied der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, bis diese aufgrund des Wegfalls des Zivildienstes infolge der Aussetzung der Wehrpflicht sich in der Mitgliederversammlung vom 15. Mai 2011 selbst auflöste.

Die praktische Arbeit findet zumeist vor Ort in Gruppen oder Jugendzentren (Falkenhäusern) statt. Jährliche Höhepunkte sind unter anderem Ferienfahrten, v. a. Zeltlager im In- und Ausland. Den Falken stehen eine Vielzahl eigener Häuser und Zeltplätze zur Verfügung. Jugendleiter bei den Falken nennen sich selber HelferInnen, um zu verdeutlichen, dass sie da sind, um die Kinder und Jugendlichen bei der Selbstorganisation zu unterstützen, und nicht nur ein Programm anbieten, das konsumiert werden kann. (Q)

 

IG Metall

Die IG Metall ist mit über 2,3 Millionen Mitgliedern die größte Einzelgewerkschaft weltweit. Wir handeln gute und faire Tarifverträge aus und engagieren uns für eine gerechte Gesellschaft in der Arbeits- und Lebenswelt. Gemeinsam mit Mitgliedern, Betriebsräten, Vertrauensleuten und allen Engagierten, setzen wir uns für ein Gutes Leben ein.

Mit mehr als 125 000 Vertrauensleuten und Betriebsräten in über 18 000 Betrieben vertreten wir die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Interessen unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die Beschäftigten in den Branchen Metall und Elektro, Eisen und Stahl, Textil und Bekleidung, Informationstechnik, Holz und Kunststoff und in der Zeit- und Leiharbeit ein. Bei uns sind Facharbeiter, Angestellte, Auszubildende, Ingenieure und viele andere Beschäftigte vereint. (Q)

 

 

 

Naturfreunde

In der Zeit der Aufbruchstimmung der Arbeiterbewegung, Ende des vorletzten Jahrhunderts, riefen in der Wiener Arbeiterzeitung Sozialisten zur Gründung einer touristischen Gruppe der Arbeiter auf. (1895) Neben der Partei- und Gewerkschaftsarbeit nahmen sich die Gründer des Vereins der spärlichen Freizeit bei einem Zwölfstundentag und mehr an, um den Menschen die Natur näher zu bringen und der bürgerlichen Kultur eine eigenständige Arbeiterkultur entgegenzusetzen. Einer der Gründer, der spätere Präsident der Republik Österreich, Karl Renner, formulierte dies so: 

,,Wir wollen aus Arbeitstieren Arbeitsmenschen machen.“

Die Organisation verbreitete sich rasch, meist durch wandernde Handwerker, über ganz Europa. 1905 wurde die erste deutsche Ortsgruppe in München gegründet. In Offenbach am Main erfolgte die Gründung einer Ortsgruppe am 04. Februar 1914. Als Teil der Arbeiterbewegung wurden auch die NaturFreunde 1933 durch die Faschisten verboten, ihre führenden Funktionäre verhaftet und das Vereinseigentum beschlagnahmt. Nach 1945 begannen die NaturFreunde sofort wieder mit dem Aufbau ihrer Organisation.
Als erste in Deutschland, gründete sich die Ortsgruppe Offenbach, am 19.Oktober 1945. 
Ihr Eigentum bekamen sie teilweise von den Besatzungsmächten wieder zurück. Jedoch viel später als eine Reihe Verantwortlicher aus Wirtschaft und Industrie, die während der Naziherrschaft ihr Geschäft gemacht hatten. (Q)